Das letzte Gefecht des Datenschutzes

Trendforscher Sven Gabor Janszky erklärt, warum wir in Zukunft unsere persönlichen Daten freigeben wollen und warum die aktuelle Debatte um den Datenschutz ein Relikt aus alter Zeit ist.

Wir erleben derzeit einen radikalen Paradigmenwechsel im Datenschutz – davon ist Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky überzeugt. Seine These: Die Bürger wollen ihre Daten freigeben – und werden dies in Zukunft täglich tun, denn wir leben bereits jetzt in einer digitalen Zeit. Alle sind ständig vernetzt. Dadurch ist jede Information, jede Musik, jeder Film, jede Werbung permanent verfügbar. Es ist eine Anarchie der Angebote entstanden, ein Informations-Overflow, der jeden permanent umgibt.

Analysieren Sie mit Referent Sven Gabor Janszky in diesem Vortrag unsere vernetzte Gegenwart und werfen Sie einen spannenden Blick in die nicht allzu ferne Zukunft: Wir haben dann gelernt, dass wir Informationen nur dann sinnvoll für unser Leben filtern können, wenn wir unsere Daten und Bedürfnisse preisgeben und durch intelligente Systeme auswerten lassen. Diesen Lebensstil leben die meisten Menschen schon heute jeden Tag: wenn sie Google oder payback-Karten benutzen, wenn sie sich in Internetcommunities bewegen und wenn sie sich freuen, dass sie, statt mit sinnloser Streuwerbung überschüttet zu werden, speziell auf ihre Vorlieben ausgewählte Werbung bekommen ... Datenschutz der Zukunft bedeutet für Sven Gabor Janszky, dass der Bürger mit einem Klick die über ihn gespeicherten Daten ansehen, verändern und löschen kann.


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