Facebook-Nutzer soll Postings via Gedanken veröffentlichen

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Facebook-Nutzer soll Postings via Gedanken veröffentlichen

Facebook möchte seinen Nutzern neue Möglichkeiten bieten die Social Media-Plattform zu nutzen: Das Foto der Familienfeier nicht mehr per Mausklick veröffentlichen und nicht mehr durch Tippen auf dem Smartphone teilen, sondern ganz einfach über Gedanken posten. Am Montagabend gab der US-Internetkonzern Facebook bekannt das Startup CTRL-Labs zu übernehmen, um in naher Zukunft den Nutzern die Möglichkeit zu bieten mittels Gehirnimpulsen digital zu agieren.

In einem Facebook-Post gab Andrew Bosworth, der Vice President von Facebook im Bereich Augmented und Virtual Reality, die Übernahme bekannt und erklärte: „Wir wissen, dass es mehr natürliche, intuitive Wege gibt, um mit Geräten und Technik zu interagieren. Und wir wollen sie entwickeln.“ Zum Kaufpreis machte Facebook keine Angaben, der Finanzdienst Bloomberg veröffentlichte unter Berufung auf informierte Personen, dass der Kaufpreis zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar liege.

Das Startup CTRL-Labs soll in Facebooks Reality Labs integriert werden. Dort sollen handliche Produkte für den Anwender entstehen. Die Vision sei „ein Armband, das Menschen ihre Geräte als natürliche Erweiterung ihrer Bewegung kontrollieren lässt,“ erklärte Bosworth. Durch das Armband sollen neuronale Signale auf dem Weg zu den Muskeln erkannt werden und so Befehle an das Endgerät schicken. Dies würde nicht nur das Bedienen von Social-Media-Kanälen vereinfachen, sondern auch „neue kreative Möglichkeiten eröffnen und Erfindungen des 19. Jahrhunderts im 21. Jahrhundert neu zu denken“, fügte Bosworth in seinem Facebook-Post hinzu.

Auch der 5 Sterne Redner und Trendforscher Sven Gabor Janszky setzt sich mit dieser Technologie auseinander: Seit 7 Jahren baut er in seinen Vorträgen einen Gedankensteuerungstest ein, bei dem ein Zuschauer unter seiner Anleitung einen Computer allein durch Gedanken steuert. Die Technologie stammt von dem im Silicon Valley ansässigen StartUp EMOTIV. Dieses Brainwave-Recognition System wurde von Sven Gabor Janszky bei seinem Zukunftskongress mit dem 2b AHEAD Innovators Award ausgezeichnet.

Der Trendforscher und Chairman des 2b AHEAD ThinkTanks Sven Gabor Janszky sieht in der Technologiewelt der Zukunft weitaus mehr Vorteile als Gefahren. Er befasst sich seit Jahren damit, wie der Mensch seine Fähigkeiten dank neuester Technologie weiterentwickeln und verbessern kann. Der Chairman von Europas größtem unabhängigen Trendforschungsinstitut sagt: „Zukunftstechnologie und Künstliche Intelligenz werden den Menschen nicht degradieren, wie viele befürchten. Stattdessen sind sie Teil der Evolution und werden sogar die Weltprobleme lösen.“ In seinem zukunftsweisenden Vortrag „Mein Sohn, der Cyborg - Wie Technologie den Menschen menschlicher macht“ vertieft der Trendforscher und 5 Sterne Redner dieses wichtige Thema.

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