Verhandlungsgespräche: Reine Männersache?

Nicola Fritze weiß, warum es Frauen in der Führungsebene schwer haben. pixabay © CCO Public Domain1

Verhandlungsgespräche: Reine Männersache?

Nach wie vor begegnet man Frauen nicht nur im Alltag, sondern auch besonders in der Wirtschaft mit Vorurteilen. So traut man ihnen kaum Führungspositionen zu, obwohl es genügend Gegenbeispiele dafür gibt. So zeigt eine aktuelle Studie, dass von Frauen (mit-) geführte Unternehmen profitabler sind als Firmen, die ausschließlich Männer in den Chefsesseln sitzen haben. 15 Prozent mehr Gewinn werden hier gemacht, um es genau zu sagen. Allerdings nur dort, wo Frauen mindestens 30% der Spitzenposten innehaben. Dennoch hält sich das Vorurteil hartnäckig Frauen seien zu sensibel und nicht „tough“ genug bei Verhandlungen. Durchsetzungsvermögen und Abgrenzung sind aber nur ein Teil einer wirksamen Kommunikation bei Verhandlungsgesprächen.

Ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor für gute Verhandlungsgespräche sind Empathie und Wahrnehmung. Und darin liegen unter anderem die besonderen Stärke von Frauen. 5 Sterne Rednerin und Motivationsfrau Nicola Fritze geht in Ihrem Vortrag "Warum Frauen shoppen und Männer einkaufen" auf die wichtigsten Erkenntnisse der Gender-Forschung ein. Tatsächlich haben Männer und Frauen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede und es wird höchste Zeit sich von irreführenden Klischees endlich zu verabschieden. Es geht darum ein Bewusstsein zu entwickeln, welche Unterschiede es in der Kommunikation von Frauen und Männern tatsächlich gibt, um Missverständnisse zu vermeiden und Potenziale besser nutzen zu können. Denn so haben alle was von mehr Diversität: Männer, Frauen und Unternehmen.

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