Sven Enger moderierte 2. Hamburger Wirtschaftsdialog

Redner Sven Enger (rechts) moderierte den 2. Hamburger Wirtschaftsdialog

„Digitalisierungshauptstadt Hamburg – Chance oder Bürde?“ lautete das Diskussionsthema des 2. Hamburger Wirtschaftsdialogs. 5 Sterne Redner Sven Enger (rechts im Bild), der Experte zum Thema „Gesellschaft im digitalen Wandel“, moderierte die Veranstaltung und stellte gemeinsam mit dem Leiter der Hamburgischen Senatskanzlei die Frage: Was ist für die Digitalisierung einer großen Stadt wie Hamburg erforderlich? Der Buchladen Frank und Pape bildete den passenden Hintergrund, um die Chancen der Digitalisierung mit über 40 Gästen anregend zu diskutieren. Sven Enger gilt als bedeutender Vordenker bei gesellschaftsrelevanten Themen. In seinen aufrüttelnden Vorträgen wie "Kommt mit der Digitalisierung das Ende der Gesellschaft?" beleuchtet der Redner langfristige Veränderungen für die Wirtschaft ebenso wie die Folgen für den Einzelnen in der Gesamtgesellschaft. In über zehn Jahren als Vorstand großer internationaler Konzerne setzte sich Sven Enger intensiv mit den Prozessen auseinander, die durch die Digitalisierung ausgelöst wurden.

Der ehemalige Top-Manager und Unternehmer Enger lud für einen ersten Einblick in die aktuelle Thematik Christian Günner von Hamburg Wasser ein, dem Unternehmen für Trinkwasserleitungen und Abwasserbeseitigung der Hansestadt. Gemeinsam beleuchteten sie die Frage, welches Potenzial die Digitalisierung für die Zusammenarbeit von großen Infrastrukturunternehmen und der Stadtverwaltung haben kann. Ein Beispiel ist der effektive Einsatz von Daten bei der Baustellenplanung. Die Daten von Hamburg Wasser könnten zur Reglung des Verkehrsflusses in Hamburg genutzt werden, vorausgesetzt, sie würden mit den Informationen anderer Institutionen der Hansestadt verknüpft werden.

Daniel Rebhorn, Managing Partner beim E-Commerce-Dienstleister diconium Group, erörterte, warum eine Zukunft ohne Digitalisierung nicht mehr vorstellbar ist. 5 Sterne Redner Sven Enger sprach aber auch heikle Aspekte der Digitalisierung an: Wie begegnet man den Herausforderungen beispielsweise bei den Arbeitsplätzen, wenn sich durch die Digitalisierung die Art der Arbeit verändert?

Ein wesentlicher Schritt dabei ist, gegebenenfalls gewohnte, alte Denkweisen loszulassen. Nur so könne sich das Neue voll entfalten. Erst dann ist es möglich, von der Digitalisierung zu profitieren. „Eine Zukunft ohne Digitalisierung ist nicht mehr vorstellbar“, stellte der Unternehmer und 5 Sterne Redner fest. Es sei fundamental, die Zeichen der Zeit zu verstehen und das Handeln danach auszurichten. Wer das jetzt realisiere, beherrsche und beeinflusse künftige Entwicklungen. „Die zunehmende Digitalisierung erfordert von Entscheidern neue Antworten“, sagte Unternehmer Sven Enger.

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