Eine Lebensversicherung bietet keine sichere private Altersvorsorge mehr

Eine Lebensversicherung bietet keine sichere private Altersvorsorge mehr

Der Blog resonanzboden der Ullstein Buchverlage hat einen Essay von 5 Sterne Redner Sven Enger veröffentlicht:

Der Tod der Lebensversicherung

Dass es wichtig ist, für das Alter privat vorzusorgen, wussten schon unsere Großväter. Seit dem demografischen Wandel der 70er Jahre nimmt die Bedeutung einer privaten Absicherung für das eigene Rentenalter zu. Doch die klassische und immer als sicher und gut empfundene Lebensversicherung steht kurz vor dem Kollaps. Der ehemalige Versicherungsmanager Sven Enger erklärt in seinem Essay, warum sich die Lage der Lebensversicherungen gerade jetzt zuspitzt.

Hier kommen mehrere Faktoren zusammen: das abgeschaffte Steuerprivileg von Kapitallebensversicherungen, die Niedrigzinsen und die damit verbundenen geringen Renditen, die Versicherungen aus Anlagen erzielen. Diese, erläutert Enger, lägen meist unter denen, die den Kunden laut Vertrag zugesichert wurden. Sicherheit bietet auch die Auslagerung der Policen in eigenständige Gesellschaften nicht, da die Finanzaufsicht laut Enger in Krisenfällen Versicherungssummen und Verzinsung herabsetzten kann.

Der 5 Sterne Redner sieht den Grund für die Misere aber vor allem im eigenen Missmanagement. Überzogene Provisionen und Boni drohen die Glaubwürdigkeit und Wirtschaftlichkeit von Lebensversicherungen zu Fall zu bringen. Denn ohne die Zufriedenheit und das Vertrauen der Kunden hat das System Lebensversicherung keinen Bestand. Das Wohlergehen des Kunden muss im Mittelpunkt stehen, nicht der schnelle Umsatz. Was Anleger in dieser Risiko-Situation tun können, beschreibt Enger in seinem Buch "Alt, Arm und Abgezockt".

Lesen Sie das Essay hier.

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