Muss ich da zuhören?

Muss ich da zuhören?

"In der Tat wird der beste Redner scheitern, wenn er die Ohren seines Publikums nicht gewinnt. Vielfach, so meine Erfahrung über die Jahre hinweg, stehen die Hindernisse aber nicht im Raum seines Vortrags, sondern in dessen Vorfeld. Da werden falsche Erwartungen geweckt wie „… der klügste Kopf seit Albert Einstein …“ oder übertriebene Versprechen gemacht „… danach werden Sie Verkaufserfolge erzielen wie Jakob Fugger …“ oder einfach unglückliche Zeitpunkte gewählt „… am Ende eines Tages voller Workshops, Diskussionen und Netzwerk-Gespräche erwartet Sie dann unser Keynote Speaker …“ Ist das Ganze dann auch noch als Pflichtveranstaltung seitens eines Arbeitgebers deklariert, ragen die Hürden besonders hoch auf.

Ich kann gut verstehen, dass ein Unternehmen die Investitionen in den Auftritt eines Redners gegenrechnet. Was kommt an Y raus, wenn wir X reinstecken? Der Redner wird sozusagen zum Transformator zwischen Aufwand und Ertrag. Solche singulären Entscheidungen mögen auf dem Papier glücken, in der Wirklichkeit werden sie zwischen Naturgewalten und Randerscheinungen des täglichen Lebens zerrieben. Denn die wichtigste Frage nach Thema, Dauer und Eignung des Referenten bleibt viel zu oft noch unbeantwortet: Will das Publikum eigentlich das Gleiche hören wie der Gastgeber? [...]"

Heinrich Kürzeder ist bekannt als der "Redner-Macher" und führt als Inhaber die Agentur „5 Sterne Redner“, einer der größten Redneragenturen in Deutschland. Hier findet man viele bekannte Persönlichkeiten sowie außergewöhnliche Nachwuchstalente, die man als Keynote Speaker für die eigene Veranstaltung buchen kann. Als Vertriebsprofi bietet der gebürtige Tegernseer auch selbst Vorträge zum Thema Verkaufen auf Bayerisch an, wie z.B. "A bisserl was geht allerweil - verkaufen auf bayerisch" oder "Motivation auf bayerisch - warum die Bayern so gut drauf sind".

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