Abschied von der Stechuhr - Tjalf Nienaber läutet Ära der Telearbeit 2.0 ein

Bild: Abschied von der Stechuhr - Tjalf Nienaber läutet Ära der Telearbeit 2.0 ein

5 Sterne Redner Nienaber: Facebook zündet Offensive bei „War for Talents“:

Immer mehr Arbeitsplätze entstehen im Homeoffice-Bereich. Die Technik ermöglicht diese Entwicklung. Die Netze werden auch immer stabiler, so dass der Transport von großen Datenmengen oder die Schaltung von Videokonferenzen mittlerweile problemlos gewährleistet ist.Neben diesen Aspekten zeichnen sich immer deutlicher die Auswirkungen des demografischen Wandels ab. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht über diese Perspektiven von Personalern, Unternehmern und anderen Entscheidern im Personalbereich diskutiert wird. Ein Umdenken ist aus dem Grund dringend nötig, da die jungen Generationen in einer anderen Zeit mit viel mehr Möglichkeiten aufwachsen.

5 Sterne Redner und Experte auf dem Gebiet des Personalmanagements, Tjalf Nienaber, hat sich schon seit etlichen Jahren mit den Fragen um Personalentwicklung und Möglichkeiten des Internets befasst. Tjalf Nienaber war in Unternehmen wie der Deutsche Bank Gruppe oder bei JobScout24.de für diese Aufgaben verantwortlich. Heute ist der international gefragte Personalfachmann und Internetpionier u.a. Geschäftsführer von socomso, social community solutions. In Vorträgen, ob auf Fachtagungen oder in einem Webniar, zeigt Nienaber Personalmanagern und Entscheidern die aktuellen Entwicklungen auf. Er bietet ihnen Perspektiven und praktische Lösungen zu den zukünftigen Herausforderungen an.

Der 5 Sterne Redner verdeutlicht die Risiken starrer Arbeitszeitmodelle. Es wird so kommen, dass bereits in Bewerbungen der Vorschlag unterbreitet wird, drei Tage in der Firma zu arbeiten und zwei Tage im Homeoffice. Die Einsparpotenziale durch Teleworking sind längst nicht ausgeschöpft. Das betrifft Büroräume, Computer oder gar den Fuhrpark. Nienaber liefert Antworten auf die Fragen und Vorstellungen der nachrückenden Generationen. Der Automobilhersteller „Audi“ beispielsweise wirbt bereits offen um Fachkräfte mit der Möglichkeit des Homeoffice in einer Anzeigenkampagne.

Feste Grenzen, wie Arbeitszeiten, lösen sich auf, da der Beruf ins Private fließt und das Private ins Berufsleben. Das beobachtet der 5 Sterne Redner schon seit einiger Zeit. Reglementierungen für „Facebook“ oder „Twitter“ können für Unternehmen zukünftig von Nachteil sein. Es steht für Nienaber außer Zweifel, dass ein Zusammenhang zwischen, der nachrückenden Generation und dem Fachkräftemangel aus Sicht der Internetthematik besteht. Während in den Chefetagen mit Mühe Outlook beherrscht wird, wachsen die jungen Generationen spielerisch mit den Neuen Medien auf. Sie springen zwischen den interaktiven Welten hin und her, tauschen Informationen in Sekundenschnelle aus und haben dadurch einen enormen Wissensvorsprung.

Lösungsansätze sieht Nienaber zum einen in Ausbildungs- und Weiterbildungsprogrammen. Gerade hier können Organisationen und Firmen die Vorteile der internetgestützten Fortbildung für ihre Ziele einsetzen. Im Zeichen des lebenslangen Lernens ist es für Unternehmen unablässig, hier fortlaufend zu investieren. Wissen ist die Ressource, die den Wettbewerbsvorteil langfristig sichert.

Zum anderen ist es erforderlich ebenso konsequent über neue Arbeitsplatz- bzw. Zeitmodelle nachzudenken. Nach Auffassung des renommierten 5 Sterne Redners werden Personalabteilungen regelrechtes „Headhunting“ betreiben müssen. Dazu ist es notwendig das Internet als komplexe Kommunikationsplattform zu begreifen und (dann) entsprechend zu nutzen. Unternehmen sollten sich aktiv auf die Suche nach Fachkräften begeben. Sie müssen dort „hingehen“, wo sich die potenziellen Arbeitskräfte aufhalten. Das ist das Internet mit den sozialen Netzwerken, das sind Foren oder sogar spezielle Blogs. Tjalf Nienaber fordert in seinen Vorträgen die Vertreter der Wirtschaft auf neue Wege zu gehen und motiviert sie Pioniergeist zu zeigen.

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