Was KI kann und wie Menschen ihren intellektuellen Vorteil behalten

Dr. Konrad erforscht die Geheimnisse und Fähigkeiten unseres Gehirns.

Wissen Sie, wo sich in Ihrer Umgebung überall Künstliche Intelligenz (KI) versteckt? Sicher ist: Die KI steckt in immer mehr unserer Alltagsgegenstände und sie weiß vieles über uns. Lernende Algorithmen und neuronale Netze bestimmen über die Temperatur unserer Wohnung, finden passende Musik zum romantischen Dinner oder beratschlagen uns zu unserem bevorzugten Modestil. Roboter sind darüber hinaus seit Jahren in der Industrie im Einsatz und vereinfachen und beschleunigen Produktionen.

Was die Entwicklung der KI auszeichnet, ist ein stetiges Dazulernen. Kein Wunder deshalb, dass Bilder und Vorstellungen von übermächtigen Maschinen, von der Herrschaft der Computer oder von Freiheitsverlust und Überwachung seit jeher die Entwicklung und Verbreitung Künstlicher Intelligenz begleiten. Denn sie lösen Ängste aus und lassen uns vielen technologischen Entwicklungen mit Skepsis und Argwohn begegnen.

Für Superhirn, Gedächtnisweltmeister und Hirnforscher Dr. Boris Nikolai Konrad stellt sich jedoch nicht die Frage, ob Mensch oder Maschine über mehr Intelligenz verfügen oder ob Maschinen und Computer uns Menschen irgendwann intellektuell oder sogar emotional überlegen sein werden. Konrad plädiert dafür, die ureigene menschliche Fähigkeit zum Lernen zu nutzen – Zum Lernen von den Maschinen.

Mit diesem Ansatz sei es möglich, so der Hirnforscher, die von KI generierten Massen an Daten vorteilhaft in Produktion, Logistik oder Marketing einzusetzen. Bereits heute gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich die Vorteile von KI zu eigen machen und damit neue Geschäftsmodelle erschließen, so zum Beispiel in der Gesundheits-, Automobil- oder Drohnenindustrie.

Der bei der 5 Sterne Redneragentur unter Vertrag stehende Keynote-Speaker Boris Nikolai Konrad stellt sich mit seiner These zwischen zwei extreme Fraktionen einer lange währenden Debatte: die Verfechter der Idee, dass Künstliche Intelligenz uns Menschen bald übertrumpfen wird und bisher unbekannte Möglichkeiten der Nutzung und Anwendung verspricht sowie derjenigen, die in der Entwicklung von KI eher Negatives für die Menschheit im Allgemeinen sehen.

Superhirn Konrad rät dazu, Erkenntnisse der Hirnforschung zu nutzen, um mit Hilfe Künstlicher Intelligenz bestmögliche Ergebnisse für die Forschung oder das Management von Unternehmen zu erzielen. Er ist davon überzeugt, dass sich am Markt durchsetzen wird, wer die beste Künstliche Intelligenz einsetzt und zugleich bereit ist, von ihr zu lernen.

Ob sich künftig wirklich ein ausgewogenes Miteinander von Mensch und KI herauskristallisieren wird, bleibt offen. Fest steht jedoch, dass menschliche Potenziale wie die Fähigkeit zum Lernen oder das Gedächtnistraining auch in Zukunft eine große Rolle spielen werden beim Wettbewerb um den effizientesten Einsatz von Ressourcen.

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