Berufseinsteiger: Was die Generation Greta vom Arbeitsmarkt erwartet

Berufseinsteiger: Was die Generation Greta vom Arbeitsmarkt erwartet

Noch schwänzen sie die Schule, um für das Klima zu demonstrieren und sich für die Umwelt einzusetzen. Schon bald wird die Schulzeit aber hinter ihnen liegen. Aus den Anhängern der „Fridays for Future“-Bewegung werden Auszubildende und Berufseinsteiger. Doch welche Erwartungen hat die Generation Greta an den zukünftigen Arbeitsmarkt? Und wie können Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber bei diesen jungen Menschen punkten? Die 5 Sterne Redner Jo Halbig und Dr. Karsten Brensing haben darauf die passenden Antworten parat.

Nachhaltigkeit, Tierschutz, CO2-Bilanzen – das sind Themen, die die Generation Greta beziehungsweise Generation Z bewegen. Benannt nach der schwedischen „Fridays for Future“-Aktivistin Greta Thunberg identifizieren sich immer mehr junge Menschen mit diesen Werten und sind bereit, öffentlich dafür einzustehen. Schließlich geht es um ihre eigene Zukunft. Für die gilt es aber auch, erste berufliche Entscheidungen zu treffen und die Weichen für den späteren Werdegang zu stellen. „Sie befinden sich in einem Alter des Umbruchs und einer Phase der Orientierung“, erklärt 5 Sterne Redner Jo Halbig. Der Rocksänger der Band „Die Killerpilze“ und Agenturinhaber spricht in seinen Vorträgen darüber, wie die Generation Z tickt und wie man sie am besten mit einer zielgerichteten Personalarbeit und Recruiting erreicht.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels steht der jungen Generation nämlich bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes oder einer Arbeitsstelle viele Türen offen. Die Entscheidung für oder gegen einen zukünftigen Arbeitgeber hängt bei ihnen dann auch davon ab, ob die Unternehmenswerte mit den eigenen Werten vereinbar sind. „Jungen Menschen wollen heutzutage nicht mehr zwingend das höchste Gehalt und die steilste Karriere. Sie wollen einen Job mit Sinn, in dem sie einen gesellschaftlichen Mehrwert erkennen“, erklärt 5 Sterne Redner Jo Halbig.

Wer hier als Unternehmen das Image hat, für den reinen Profit die Zerstörung der Umwelt in Kauf zu nehmen, hat gerade bei der Generation Greta schlechte Karten. Ebenso wenig punktet man wohl mit einem Schnitzeltag in der Betriebskantine bei ihr. Stattdessen sind es nachhaltige Konzepte, mit denen man als Firma junge Talente von sich überzeugen kann: Ein Zuschuss zum Dienstrad oder für das Ticket im öffentlichen Nahverkehr, eine ressourcenschonende Produktion, eine energiesparende Bürolandschaft.

5 Sterne Redner Dr. Karsten Brensing rät aber zur Vorsicht: „Ein grüner Anstrich reicht nicht aus und darf keine reine Marketingmaßnahme sein.“ Der Biologe und Nachhaltigkeitsexperte plädiert daher für ganzheitliche, ökologische Konzepte, um ein Unternehmen zukunftssicher aufzustellen – strategisch aber auch personell. Denn noch eine andere Eigenschaft zeichnet die Generation Greta laut aktueller Shell-Jugendstudie 2019 aus. Sie ist besonders kritisch. Daher erkennt sie Greenwashing sofort.

Das könnte Sie auch interessieren