Selbstvertrauen ist das beste Mittel gegen Zukunftsängste

Motivationstrainer Richard de Hoop. ©LINK Fotografie3

Keine Generation vor uns kannte das Maß an Sicherheit, an Gesundheit und Lebensqualität, das durch den technologischen Fortschritt möglich wurde. Gleichzeitig geht bei vielen Menschen die Angst um, dass alles, was wir kennen, zerstört oder gar die Menschheit sich selber vernichten wird. Es scheint daher paradox: Die Angst beim Blick auf die Zukunft nimmt zu, obwohl wir so gut leben wie nie zuvor. Der 5 Sterne Redner und Motivationsexperte Richard de Hoop beobachtet dieses Phänomen schon lange und hat sich dieser Thematik angenommen.

„Diese Entwicklung entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn als Ursache für die erwartete Verschlechterung oder gar Zerstörung der hart erarbeiteten Lebensqualität wird mit dem wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt genau der Punkt in Verbindung gebracht, der dieses hohe Lebensniveau erst ermöglichte. Viele Menschen beschäftigen Fragen wie: ‚Kann ich mit dieser Entwicklung Schritt halten?‘, ‚Werde ich durch eine Maschine ersetzt?‘ oder ‚Verlieren wir die Kontrolle über unser eigenes Leben?‘“, so der renommierte Keynote Speaker de Hoop.

Die allgemeine Verunsicherung basiert auf fünf Hauptgründen, stellt Richard de Hoop fest. Nur die wenigsten Menschen verstehen die Komplexität der Entwicklungen. Das führt zu Verunsicherungen. Hinzu kommt, dass die Technologie uns ihren Takt aufzwingt. Damit geht auch die Geschwindigkeit der Veränderungen einher, auf die nur noch reagiert wird, bevor etwas Neues wirklich verinnerlicht werden kann. Ferner ist die Dimension der Veränderungsprozesse nicht mehr regional begrenzt, sondern sie ist global umfassend. All das führt letztlich dazu, dass wir die Komfortzone absoluter und vertrauter Gewissheit verlassen müssen. Es gibt keinen richtigen Standpunkt mehr, keine absolute Wahrheit, an der man sich festhalten könnte.

Daher werden die eigenen Talente und Vertrauen in sich und zu anderen enorm wichtig. Vertrauen ist der Anfang von allem. Es ist das soziale und geschäftliche Bindeglied. Vertrauen benötigen wir vor allem in komplexen Situationen, wenn wir Risiken nicht abschätzen können, das Ergebnis nicht kontrollierbar ist und wir dennoch handlungsfähig bleiben müssen. Doch die „Währung“ Vertrauen ist seit Jahren inflationär. Es ist eine Entwicklung mit Folgen. Fehlt Vertrauen in uns selber, in Mitmenschen, in Führungen und Organisationen, wird es kompliziert, Entscheidungen zu treffen. Das Misstrauen wächst und schließlich kommen Ängste auf. „Mangelndes Vertrauen ist daher auch ein erheblicher wirtschaftlicher Kostenfaktor“, sagt Unternehmer und Redner Richard De Hoop.

In seinem Vortrag „Zukunftsmusik“ geht der 5 Sterne Redner auf dieses komplexe Zusammenspiel von Ursachen, Entwicklungen, Ängsten und Vertrauen ein. Zur Veranschaulichung dieser aktuellen Thematik greift de Hoop auf die Musik zurück. Er bedient sich dabei am bildhaften Beispiel eines Orchesters. „Sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich sollten wir wie ein perfekt abgestimmtes Orchester zusammenspielen. Jedes ‚Instrument‘ braucht dabei andere Vertrauensbeweise“, führt der 5 Sterne Redner aus. Genau hier sieht der Niederländer auch eine Chance, was die Veränderungen der digitalen Technologien in der Zukunft betrifft. Auch soziale Netzwerke sind wichtig, um Zusammenhalt, Humanität und gemeinsames Arbeiten aufrecht zu erhalten und wie ein perfektes Orchester zu agieren.

Richard de Hoop stimmt mit seinem Vortrag „Zukunftsmusik“ positiv auf die kommenden Entwicklungen und Veränderungen ein. Er appelliert, die eigenen Talente zu erkennen, weiterzuentwickeln und ihnen zu vertrauen. Dazu vermittelt er eine nachhaltige, kreative und lösungsorientierte Denkweise - denn nach seiner Erfahrung ist Selbstvertrauen in das eigene Können das beste Mittel gegen Zukunftsängste.

Das könnte Sie auch interessieren