KI in China: Sven Gabor Janszky besuchte die führenden Unternehmen

Zukunftsforum mit Trendforscher Sven Gabor Janzky ©ThomasRosenthal.de3

An Künstlicher Intelligenz, kurz KI, wird nicht nur im US-amerikanischen Silicon Valley geforscht. Denn ein anderes Land will darin inzwischen Weltmarktführer werden: China. Der bekannte Zukunftsforscher und 5 Sterne Redner Sven Gabor Janszky war dort nun zu Besuch und hat die wichtigsten Akteure kennengelernt. Für deutsche Unternehmen sieht er kaum mehr eine Chance, diesen technologischen Vorsprung einzuholen.

Während die deutsche Bundesregierung erst vor Kurzem bei einer Kabinettssitzung eine Strategie für Künstliche Intelligenz präsentiert hat, ist China bereits längst dabei, diese in die Tat umzusetzen. Der sogenannte „Masterplan Künstliche Intelligenz 2030“ der chinesischen Regierung sieht dabei unter anderem vor, fünf aufstrebende Technologieunternehmen in den kommenden Jahren an die Spitze des Weltmarkts zu heben – und das natürlich mit der notwendigen finanziellen Unterstützung. Fast alle von ihnen haben nur wenige Jahre nach der Gründung bereits Bewertungen in Milliardenhöhe erhalten. Entsprechend besser sind sie in Sven Gabor Janszkys Augen aufgestellt als deutsche Unternehmen.

Als eines dieser ausgewählten KI-Unternehmen stand der Besuch der Firma Sense Time auf dem Reiseprogramm, das Janszky in Shenzhen und Shanghai gemeinsam mit einer Gruppe erfolgreicher Manager aus Deutschland durchlief. Der Chairman des renommierten Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD ThinkTank war von diesem Firmenbesuch besonders beeindruckt. Denn das innovative Unternehmen ist im Bereich Computervision tätig, will dabei in den kommenden Jahren eine Deep-Learning-Plattform für automatisierte Prozesse aufbauen und kann dafür auf die Daten von 1,4 Milliarden chinesischen Bürgern zurückgreifen. Für Trendforscher Janszky ist eine solche enorme Datenmenge der Schlüssel, um die besten Algorithmen der Welt zu entwickeln.

Auch sein Besuch in Shenzhen, dem innovativen Zentrum Chinas, blieb 5 Sterne Redner Sven Gabor Janszky nachhaltig in Erinnerung: „Das, wofür Silicon Valley in den letzten 20 Jahren stand, nämlich für eine wahnsinnige Geschwindigkeit und die cleversten, verrücktesten und hungrigsten Menschen der Welt, die versuchen, ihre Visionen in die Realität umzusetzen, ist heute wahrscheinlich Shenzhen.“ Dort und in Shanghai erhielten Janszky und seine Gruppe wichtige Einblicke in die technologische Entwicklung des Landes und hatten die Gelegenheit, sich mit den führenden Akteuren der KI-Szene auszutauschen.

Betrachtet Sven Gabor Janszky diese Begegnungen im Vergleich zu Unternehmen in Europa und insbesondere deutschen Firmen, liegen diese ihn weit zurück und werden sich in Zukunft schwer tun, in diese Entwicklung einzugreifen. Der erfahrene Referent und Keynote Speaker rät daher, nicht an alten Geschäftsmodellen festzuhalten, sondern möglichst schnell in neue Technologien zu investieren. Wie hier Unternehmen frühzeitig solche Zukunftsstrategien umsetzen können, darüber spricht Janszky auch in seinen richtungsweisenden Vorträgen. Denn sein Bühnenprogramm zeichnet nicht nur ein erstaunliches Zukunftsbild der Welt im Jahr 2030, sondern bereitet sein Publikum auch auf die wirtschaftlichen Umbrüche vor, die bevorstehen.

Mehr dazu im Interview mit Sven Gabor Janszky.

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