Großraumbüros stören die Kommunikation und das Betriebsklima

Jürgen Kurz spricht über Großraumbüros. CCO Public Domain1

Großraumbüros stören die Kommunikation und das Betriebsklima

Jahrelang wurden Großraumbüros von Unternehmen favorisiert, weil sie die Kommunikation, den Austausch und die Transparenz fördern. Jetzt belegen Studien, dass sie genau das Gegenteil bewirken. Sie sind laut den Untersuchungsergebnissen Leistungs-, Zufriedenheits- und Kreativitätskiller. Britische Forscher fanden schon vor einigen Jahren heraus: Großraumbüros hemmen die Arbeitsproduktivität. Sie nimmt um gut 15% ab, das Wohlbefinden der Mitarbeiter gar um bis zu 32%. Durch die allgemein lebhaftere Atmosphäre wird das Gehirn zu unerwünschten Aktivitäten angeregt, die zu einer Ablenkung von der eigentlichen Arbeit führt, so die Begründung.

Jetzt fanden schwedische Wissenschaftler der Universität Stockholm heraus, dass die Zahl der Krankmeldungen bei Beschäftigten in Großraumbüros signifikant höher liegt als in kleineren Büroeinheiten. In Großraumbüros fehlen Rückzugsmöglichkeiten und Raum für individuelle Gestaltung - wie Pflanzen oder Bilder -, die das Wohlbefinden fördert. 5 Sterne Redner und Experte für Office-Fitness Jürgen Kurz hat in seiner Arbeit ähnliche Tendenzen festgestellt. In Gesprächen mit einigen Unternehmern, die eher auf 1- bis 2-Personen-Büros setzen, erfuhr er, dass die Mitarbeiter sich in diesen Einheiten wohler fühlen.

Jetzt stellte der 5 Sterne Redner die Vor- und Nachteile der jeweiligen Büroform auf seinem Blog in einem Beitrag gegenüber: „Eins ist nicht für alle gut - 4 Tipps für das passende Bürokonzept“. So spricht z.B. für Einzelbüros das persönliche Ambiente, andererseits erfordern sie viel Fläche, die nicht jedem Unternehmen zur Verfügung steht. Großraumbüros bieten hingegen kurze Kommunikationswege. Dem steht die Abnahme der Konzentration durch die permanente Geräuschkulisse gegenüber. „Wenn Sie Ihr Bürokonzept verändern wollen, dann beziehen Sie die Mitarbeiter rechtzeitig in diesen Prozess mit ein“, lautet der Rat des Experten Jürgen Kurz.

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