Überalterung der Gesellschaft - ein Generationenkonflikt droht

50+ Experte Alexander Wild über den Generationenkonflikt. CCO Public Domain1

Überalterung der Gesellschaft - ein Generationenkonflikt droht

Kürzlich veröffentlichte das statistische Bundesamt Zahlen zum aktuellen Altersstatus in deutschen Betrieben. Demnach ist der durchschnittliche Arbeitnehmer 43,4 Jahre alt. Auf den ersten Blick mag diese Zahl kaum bedenklich klingen. Doch zieht man den Altersdurchschnitt von 1991 in Relation, so ergibt sich ein besorgniserregender Altersanstieg von 4,6 Jahren aller Erwerbstätigen. Zwar handelt es sich um einen Durchschnittswert, doch in etlichen Betrieben liegt diese Zahl wesentlich höher.

Für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ist das ein Alarmzeichen, denn es bedeutet: Wenn ein Azubi im Alter von 16 Jahren in einen Betrieb eintritt, kommen auf ihn zwei 60-Jährige. Zwei unterschiedliche Weltanschauungen können da buchstäblich aufeinanderprallen. Hier sind die Team- und Abteilungsleiter gefragt, den Generationenkonflikt in Unternehmen zu vermeiden. 5 Sterne Redner Alexander Wild befasst sich seit Jahren professionell mit dem Thema „50 plus“. Für den Vorstandsvorsitzenden von feierabend.de, Deutschlands größter Online-Community, ist vor allem eins entscheidend: Die Wertschätzung aller Altersgruppen im Unternehmen. Nur so, können Konflikte vermieden werden.

Nach Erfahrung des Experten für Generationsfragen bieten sowohl die junge als auch die ältere Generation sehr viel Potenzial. Deshalb lautet der Rat von Alexander Wild: Weder der einen Generation zu vermitteln, zum „alten Eisen“ zu gehören, noch der anderen Unerfahrenheit zu unterstellen. „Unternehmen und Organisationen, die sich heute für die Veränderungen von morgen fit machen wollen, müssen ihren Blick neu ausrichten. Digitalisierung und demografischer Wandel, die jetzt aufeinandertreffen, haben gravierende Auswirkungen auf Märkte, Unternehmen und die Gesellschaft“, sagt der 5 Sterne Redner.

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