Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Startups

Stefan Jenzowsky spricht über die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Startups. ©pixabay1

Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Startups

Laut dem aktuellen Female Founders Monitor 2019 des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. und der Initiative „Google for Startups“ gründen Frauen offenbar nicht nur seltener, sondern auch in kleineren Teams und mit schmaleren Budgets. Für die Untersuchung wurden 3.700 Teilnehmer aus rund 1.500 Start-ups befragt. Darunter waren nur 15,1 Prozent Gründerinnen. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Frauen bevorzugt als Einzelunternehmerin gründen oder nur ein kleines Team um sich haben.

Auch im Hinblick der Kapitalausstattung unterscheiden sich die Gründungen. Während Männer rund doppelt so oft und vor allem mehr Startkapital von Privatinvestoren nutzen, greifen 45 Prozent der befragten weiblichen Start-ups auf Finanzmittel aus dem privaten Umfeld zurück. Selbst bei staatlichen Fördermitteln zeigen sich die Unterschiede: Profitiert jedes dritte männlich geführte Start-up von unterschiedlichen staatlichen oder halbstaatlichen Kapitalquellen, ist es bei den weiblichen Pendants nur ein Fünftel. 5 Sterne Redner und Geschäftsführer „2b AHEAD Ventures“, einer Tochtergesellschaft von Europas größtem Zukunftsinstitut „2b AHEAD“, Stefan Jenzowsky rät Gründerinnen: „Frauen sollten sich vor diesem Hintergrund nicht verunsichern lassen. In kleinen Gründerteams stecken große Potenziale und ein tragfähiges Geschäftskonzept ist es wert, dafür zu kämpfen.“

Der Vorteil liegt darin, dass kleine Gründerteams ganz anders denken und handeln als große Konzerne. Sie bewegen sich auf dem Markt schneller und flexibler. In seinem Vortrag „Zukunftspotenzial - Made in Germany“ erläutert der 5 Sterne Redner die aktuelle Situation des Standorts Deutschland in Bezug auf neue zukunftsweisende Geschäftsmodelle. Er weist auf Chancen für technologieorientierte Unternehmen hin, die sich aus den Veränderungen in den Arbeits-, Geschäfts- und Lebenswelten derzeit ergeben. Stefan Jenzowsky zeigt außerdem Beispiele disruptiver Geschäftsmodelle deutscher Unternehmen, die sich bereits international erfolgreich durchgesetzt haben.

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