Unruhige Zeiten: Die Welt ist gekennzeichnet von Krisen

Unruhige Zeiten: Die Welt ist gekennzeichnet von Krisen pixabay © CCO Public Domain1

Unruhige Zeiten: Die Welt ist gekennzeichnet von Krisen

Nicht erst seit Jahresanfang dominieren Schlagzeilen und Berichte über Krisen rund um den Globus die nationalen und internationalen Medien. Sei es der andauernde Konflikt in Syrien, die Flüchtlingssituation an den verschiedensten Grenzen weltweit, die verheerenden Brände in Australien oder die jetzige Gesundheitskrise, ausgelöst durch das SARS-CoV-2-Virus. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die Börsen reagieren mit Kursabrutschen, die Wirtschaft gerät ins Wanken und die Menschen sind verunsichert. Die latente Angst vor Versagen und Scheitern aufgrund einer nicht vorhandenen Fehlerkultur verstärkt die Verunsicherung. Es fehlt der Mut, trotz zahlreicher beunruhigender Meldungen nach vorne zu schauen.

Gäbe es in Deutschland eine etablierte und gelebte Fehlerkultur, würden die Krisen auch als Chance verstanden werden. So eine Kultur sorgt auch für Resilienz. Und die ist der Schlüssel für psychische Widerstandskraft und die Fähigkeit, selbst schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Der 5 Sterne Redner und Experte für Krisenmanagement Felix Brunner befasst sich seit einigen Jahren mit der Thematik Fehlerkultur, Niederlagen und Resilienz. Er beobachtet regelmäßig, was zu diesen Themen in den Medien berichtet wird und analysiert in diesem Kontext seine eigenen Erfahrungen. Brunner sagt: „Eine gelebte Fehlerkultur und Resilienz sind wichtig, um glücklich leben zu können und erfolgreich zu sein.“

Nach seiner Auffassung brauchen wir eine neue Fehlerkultur, damit in Zeiten des Hysterie-Wahnsinns durch die Medien – gleich ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt – entsprechende uns schützende Fähigkeiten eben nicht nahezu vollständig unterdrückt werden. Nur durch eine gelebte Fehlerkultur machen wir uns frei von der Angst zu scheitern und eröffnen uns neue Perspektiven für ein gutes Leben. „In Deutschland werden Fehler mit Schuld gleichgesetzt. Das bremst viele Chancen aus, eine ehrliche Reflexion ohne Lerneffekt findet selten statt. Genau dadurch wäre aber eine positive Entwicklung möglich. Es mangelt ganz klar an Empathie für Fehler. Das aber wäre wiederum wichtig für Achtsamkeit und Respekt – gerade in Zeiten wie diesen!“, sagt der Experte für Krisenmanagement und 5 Sterne Redner Felix Brunner.

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