Best Ager-Experte Wild spricht beim ADAC über Mobilität im Alter

Best Ager-Experte Alexander Wild beim ADAC.

Mitte Februar veranstaltete der ADAC Nordbayern im Fahrsicherheitszentrum in Schüsselfeld seinen jährlichen Workshop zum Thema „Mobilität im Alter - fit am Steuer“. Ziel des ADAC ist es, mit dem Fahr-Fitness-Check für Senioren diese in ihrer Mobilität zu unterstützen. Zu Gast in diesem Jahr war der 5 Sterne Redner, Gründer und Geschäftsführer der „Feierabend Online Dienste für Senioren GmbH” Alexander Wild, der ausgewiesener Experte für die Generation „Best Ager“ ist. Die Teilnehmer des ADAC Workshops wollten von dem 5 Sterne Redner erfahren, wie die Bedürfnisse älterer Menschen aussehen und warum diesen Altersgruppen Mobilität so wichtig ist.

Alexander Wild verdeutlichte in seinem Vortrag, wie ältere Menschen denken, wie Senioren fühlen und dass sie sich oft gar nicht als alt sehen. „Senioren haben Herzenswünsche. Dazu gehören Gesundheit, finanzielle Unabhängigkeit, aber eben auch die eigene Mobilität“, erläuterte der 5 Sterne Redner. Was sich alles im Alter verändert und wie es sich anfühlt, alt zu sein, demonstrierte Alexander Wild mit seinem Feierabend AgeMan®-Alterssimulationsanzug. Dieser spezielle Anzug simuliert versteifte Gelenke, eingeschränktes Hör- und Sehvermögen und zusätzliches Körpergewicht von 20 Kilo. Die Teilnehmer des Workshops durften diesen Anzug selber ausprobieren und ihre Erfahrungen damit machen. Ein besonderes Highlight war die Testfahrt mit dem Feierabend AgeMan®-Alterssimulationsanzug auf dem ADAC Gelände. Für die Teilnehmer war es spannend zu sehen, mit welchen Beeinträchtigungen sie zurechtkommen müssen. Gerade beim Angurten und Umdrehen konnte man eine enorme Beeinträchtigung merken.

Der 5 Sterne Redner wies bei der Simulation darauf hin, dass es eine Komponente gibt, die mit dem Anzug nicht abbildbar ist: Das Altern im Kopf - die Demenz“, betonte der Geschäftsführer. Gerade im Straßenverkehr ist es ein großes Problem, wenn ein Verkehrsteilnehmer die Orientierung verliert, Verkehrsschilder nicht mehr erkennt oder einfach vergessen hat, wo er hinwill. Da Demenz schleichend um sich greift, kann man das Problem auf Anhieb nicht erkennen.

In Bezug auf die Mobilität fügte Wild hinzu, dass der Führerschein für einen über 65-Jährigen Menschen eine „erfahrene“ Selbstverständlichkeit ist. „Es ist ein Stück Lebensqualität, die durch technische Möglichkeiten, Innovationen und freiwillige Fahrtrainings erhalten werden kann“, sagte 5 Sterne Redner Alexander Wild. Fahrassistenzsysteme und autonomes Fahren werden den Senioren dabei helfen, länger mobil zu bleiben.

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