Die unendliche Reise des Perry Rhodan feiert Jubiläum

Dr. Hubert Zitt ist ein großer Star-Trek Fan und Experte.

Die längste, fortgesetzte und erfolgreichste Romanserie der Welt, Perry Rhodan, feiert 50 Jahre nach der Mondlandung mit der 3.000. Ausgabe Jubiläum. Im Jahre 1961 erschien der erste Heftroman mit dem Titel „Unternehmen Stardust“ - seither erscheint ununterbrochen Woche für Woche ein neuer Roman. Der namengebende Romanheld war der erste Mensch, der den Mond betrat. Mithilfe der dort angetroffenen Arkoniden, einem humanoiden Volk, und ihrer überlegenen Technik einte Perry Rhodan die Menschheit und führte sie zu fremden Galaxien.

Bislang wurden weltweit über eine Milliarde Rhodan-Romane verkauft. Hinzu kommen noch gut 1.500 weitere Bände mit Zusatzgeschichten, die Planetenromane, Miniserien rund um die Hauptdarsteller und Neuauflagen. Im Verlauf der Jahrzehnte hat sich eine vielschichtige Kosmologie samt komplexer wissenschaftlicher Technologien entwickelt, an der auch promovierte Physiker mitschrieben. Seit 2004 gibt es gar ein eigenes Nachschlagewerk, so komplex ist das „Perryversum“ in den über 50 Jahren seines Bestehens geworden. 5 Sterne Redner und Infomatikdozent an der Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken Dr. Hubert Zitt wundert diese anhaltende Beliebtheit kaum. Er kennt dieses Interesse an Science-Fiction-Geschichten durch seine eigenen Aufarbeitungen von „Star Trek“ und „Star Wars“.

Dr. Hubert Zitt, auch bekannt als „Dr. Enterprise”, erklärt in vielen Vorträgen neben der Philosophie dieser Weltraum-Abenteuer auch die Technik, die darin zum Einsatz kommt. Viele Entwicklungen aus den Science-Fiction-Geschichten haben bereits ihren Weg in unseren Alltag gefunden. Der 5 Sterne Redner versteht es, die komplexen Vorgänge, die hinter so futuristischen Geräten wie Holodeck, Warpantrieb oder Zeitschleifen stecken, lebendig und humorvoll zu erläutern. „Viele sind immer wieder überrascht, wie nahe wir bereits an der Technik von C-3PO aus Star Wars oder HAL 9000 aus ‚2001: Odyssee im Weltraum’ sind“, sagt Dr. Hubert Zitt über den Realitätsbezug der Science-Fiction-Storys.

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