Nachhaltig mobil – geht das überhaupt?

Vortrag von
Dr. oec. Hans-Peter Kleebinder

Vortragsinhalte

  • Wie bewegen wir uns morgen von A nach B? Und wie klappt das möglichst umweltfreundlich?
  • Warum und wie wird unser persönlicher ökologischer Mobilitäts-Fußabdruck zum Maß aller Dinge? 
  • Was Politik, Gesellschaft und Wirtschaft für eine nachhaltige Mobilität tun kann und muss.

Nachhaltig mobil – geht das überhaupt?

Mobilität sorgt aktuell für erhebliche Belastungen für unsere Umwelt und unsere Gesundheit. Gleichzeitig ist Mobilität eine zentrale Voraussetzung für die wirtschaftliche aber auch gesellschaftliche Entwicklung moderner Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften. Darum stellt sich schnell die Frage: Wie grün kann Mobilität überhaupt sein? 
Direkt zu Beginn: Von der Illusion 0 Emissionen können wir uns direkt verabschieden. Denn selbst wenn von heute auf morgen alle Verbrenner-Motoren auf magische Art und Weise verschwinden würden, wäre immer noch eine Energiewende dringend notwendig, um Emissionen zu senken. Hans-Peter Kleebinder konzentriert sich deshalb in seinem Vortrag über nachhaltige Mobilität darauf, das Problem ganzheitlich zu betrachten und nicht nur den bösen PKW und LKW Verkehr in die Kritik zu stellen. Er zeigt, warum es eine Mobilitäts- und Energiewende Hand in Hand benötigt, um nachhaltiger mobil zu sein auf Grundlage einer Kreislaufwirtschaft. Dabei liegt der Fokus ganz klar auf dem Wort nachhaltiger. Denn können umweltfreundlichere Alternativen zum Verbrenner wie neue Elektro-Antriebe mit Batterien, Brennstoffzellen und Wasserstoff den Klimawandel überhaupt ausbremsen?
Der unabhängige Mobilitätsexperte und Vordenker wählt in seinem informativen Vortrag keinesfalls negative Parolen gegen die Auto- und Mobilitätsindustrie. Sein Ziel ist es ein Umdenken in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik anzustoßen, dass langfristige und wirklich nachhaltige Ergebnisse liefern. Auch Stadtwerke, der Güterverkehr und der ÖPNV sind davon stark betroffen und müssen gemeinsam mit der Politik Konzepte ausarbeiten und Verantwortung übernehmen. Denn um nachhaltig mobil zu sein, muss Hand in Hand gearbeitet werden in einer zukünftigen Kreislaufwirtschaft. 
Dieser Vortrag liefert für diese Gespräche die ideale Grundlage. Hans-Peter Kleebinder fasst die wichtigsten Infos zum Thema Mobilitätswende zusammen und füllt seinen Vortrag mit branchenspezifischen und wirtschaftsrelevanten Fakten aus seiner täglichen Arbeit als unabhängiger Experte für Smart Mobility, Smart Cities und Smart Data. 

Weitere Vorträge von Hans-Peter Kleebinder

Was bleibt übrig von unserer Autoindustrie?

Ist die deutsche Automobil- und Zuliefererindustrie noch zu retten? Die Automobilindustrie ist nach wie vor Leitbranche, Treiber und Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Mit Klimaschutz, alternativen Antriebstechnologien, Digitalisierung und einem sich ändernden Mobilitätsverhalten steht die Branche vor ihrer größten Herausforderung. Wie geht es also weiter? Wie kann die Transformation der deutschen Automobil- und Zuliefererindustrie gelingen?

Die Zukunft des autonomen Fahrens

Autonom fahrende Autos und LKW sollten in Deutschland eigentlich längst schon am Straßenverkehr teilnehmen können. So zumindest war es einmal das Ziel der Industrie. Der ambitionierte Zeitplan hat sich jedoch immer wieder verschoben. Die Frage, ob autonomes Fahren Realität wird, brauchen wir uns nicht mehr stellen, viel mehr muss die Frage sein „Wann ist autonomes Fahren Teil des Alltags?“.

Die urbane Mobilität der Zukunft bestimmt die Stadt der Zukunft

Smart City dank Smart Mobility und Smart Data: Städte, die in Zukunft als lebenswert angesehen werden möchten, müssen Ihr Mobilitätskonzept neu denken – und zwar jetzt! Neben de Gesundheitsversorgung und den Bildungsmöglichkeiten ist das Thema Mobilität entscheidend dafür, ob eine Stadt zum wünschenswerten Wohnort wird und zum geeigneten Wirtschaftsstandort.

Das Auto ist tot – Es lebe die Mobilität

Deutschland als Entwicklungsland für intelligente, nachhaltige und sichere Zukunfts-Mobilität wacht endlich auf, angetrieben von Tesla, Dieselgate und COVID19. Jetzt entwickelt sich in ganz Europa ein breiter Konsens in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft: Wir brauchen eine Mobilitätsrevolution, um unsere persönliche Mobilität und Autonomie zu erhalten.