Ein Urteil für das Ego der Generation Z

Ein Urteil für das Ego der Generation Z

Ein Urteil für das Ego der Generation Z

Das Bundesverfassungsgericht urteilte am Donnerstag, dass die Bundesregierung ihr Klimaschutzgesetz nachschärfen muss, um die Freiheitsrechte der jungen Generation zu schützen. Die Urteilsbegründung stärkt die Rechte der jungen Generation und ist Wasser auf die Mühlen für das jetzt bereits enorme Ausmaß an Selbstbewusstsein der Generation Z und bestärkt dieses ungemein.

Generationen Experte Max Hagenbuchner, selbst ein Teil der Generation Z, hat gejubelt als die Entscheidung der Richter bekannt wurde. Dabei ist er weder Klimaaktivist noch politisch besonders aktiv, aber die Begründung des Urteils sichert der jungen Generation nun höchstrichterlich den Schutz der Grundrechte bereits für die Zukunft zu. Mit diesem Urteil wird deutlich, dass junge Generationen sich eine lebenswerte Zukunft einklagen können.

Weil die aktuellen Regelungen die sehr jungen Beschwerdeführer in ihren Freiheitsrechten verletzen, verpflichtet das Urteil den Gesetzgeber nun bis Ende nächsten Jahres, genauere Regelungen für die Reduktionsziele von Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 zu schaffen. Wenn man sich nun nicht von dem politischen Hin- und Herschieben der Verantwortung ablenken lässt, gibt dieses Urteil einen tiefen Einblick in die junge Generation des 5 Sterne Redners. „Wir warten nicht mehr ab, bis wir selbst in Entscheiderpositionen angekommen sind, im Gegenteil wir wollen jetzt das Zepter in die Hand nehmen. Darum fordern wir nachdrücklich unsere Rechte ein und kämpfen für unsere Freiheit und Zukunft sogar auf dem Rechtsweg,“ sagt Max Hagenbuchner über die Generation Z.

Das Urteil der Karlsruher Richter definiert in seinen Augen Generationengerechtigkeit vollkommen neu. Es setzt die Freiheitsrechte der aktuellen und zukünftigen Generationen in ein Verhältnis zueinander und nimmt die Regierung auch für die Zukunft in die Pflicht. Der Gesetzgeber wird aufgefordert auch die Grundrechte der nächsten Generation abzusichern und die immensen Einschränkungen unserer Freiheit abzumildern, welche die Generation Z erwartet, wenn nicht konsequent und klar gehandelt wird. „Ich freue mich über diese Form der Begründung der Gerichtsentscheidung, und zwar nicht, weil ich Teil der Klimabewegung bin und dieses Thema über alle anderen stelle, sondern weil die Entscheidung ein Symbol für das erfolgreiche Aufbegehren meiner ungemütlichen Altersgruppe ist.“

Auch in den Unternehmen treffen wir immer häufiger auf diese junge Generation, die selbstverständliches in Frage stellt und vor Selbstbewusstsein nur so strotzt.

Mit diesem Verfahren in Karlsruhe wurde der bis jetzt größte Generationenkonflikt vor Gericht verhandelt. Eine solcher Konflikt entsteht auch am Arbeitsplatz, sehr ähnlich wie im politischen Raum, immer dann, wenn im Voraus auf vielen Ebenen zu wenig und falsch kommuniziert wurde. In seinen Vorträgen vor Unternehmen und Verbänden ruft er dazu auf, mehr mit und weniger über die junge Generation zu sprechen. Denn nur so kann der Wissenstransfer zwischen den Generationen und eine erfolgreiche und wertschätzende Zusammenarbeit zwischen den Altersgruppen gelingen.

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