Wirtschaftswoche: Friedhelm Wachs nennt Margot Käßmann „unanständig“

Portrait von Verhandlungsexperten Friedhelm Wachs

Der Abgasskandal wirft ein schlechtes Licht nicht nur auf die Autoindustrie, sondern auf die gesamte deutsche Wirtschaft – so eine derzeit weit verbreitete Meinung in den Medien. Kürzlich äußerte sich auch die ehemalige Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche Margot Käßmann zur Dieselaffäre in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Darin sagte die ehemalige Landesbischöfin Hannovers und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter anderem: „Den ehrbaren Kaufmann gibt es immer seltener."

Dieser Behauptung widerspricht Unternehmer und 5 Sterne Redner Friedhelm Wachs vehement. Wachs ist stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer e.V. (AEU), der als Brücke zwischen Evangelischer Kirche und Wirtschaft gilt. In einem Interview, ebenfalls mit der Wirtschaftswoche, nennt der Verhandlungsexperte die Aussagen Käßmanns „unanständig“. Der Unternehmer hält diese für „empirisch und inhaltlich falsch“. Er ist der Meinung, der ehrbare Kaufmann sei nach wie vor das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und die Regel in Deutschland. Damit löste Wachs eine Diskussion in den Medien aus. „Die Aufgabe einer Bischöfin ist doch nicht, Menschen an den Pranger zu stellen und schon gar nicht ganze Berufsgruppen“, erklärte er im Interview.

In seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des AEU durfte Friedhelm Wachs im Frühjahr den Hanns-Lilje-Stiftungspreis entgegennehmen, den bundesweit höchstdotierten Preis im Bereich Kirche, Theologie und Gesellschaft. Als Verhandlungsexperte und Redner wird Friedhelm Wachs weltweit von Unternehmen, Organisationen und Regierungen auf der ganzen Welt geschätzt.

Die beiden Artikel der Wirtschaftswoche lesen Sie hier:

Interview Margot Käßmann

Interview Friedhelm Wachs

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