Archäologe Dominique Görlitz: Rückkehr aus Oman nach 48 Tagen

Redner Dominique Goerlitz erhält Preis der IMCO-Universität in Oman

Die Presse schreibt über Experimentalarchäologe und 5 Sterne Redner Dr. Dominique Görlitz „Archäologe entgeht ,Fluch des Pharao‘“ und bringt es damit auf den Punkt: Nach 48 Tage im Sultanat Oman und einer zeitweisen Festsetzung ist der Wissenschaftler aus Chemnitz in dieser Woche gesund und glücklich nach Deutschland zurückgekehrt. Görlitz war auf Einladung des International Maritime College Oman (IMCO), der Marine-Fachhochschule Omans, nach Sohar gereist, um dort einen Vortrag über sein ABORA-Projekt zu halten. Der Redner erforscht derzeit die Omanische Seefahrt und Kulturtradition und will nachweisen, dass bereits im Altertum Handel zwischen der russischen Schwarzmeerküste und Ägypten betrieben wurde.

Hintergrund seiner Festsetzung in Oman waren die Anschuldigungen durch den ägyptischen Staat, dass Dr. Dominique Görlitz und sein Team im Rahmen ihrer Forschungsarbeit im April 2013 die berühmte Cheops-Kartusche aus dem Block zwei in der obersten Entlastungskammer beschädigt haben sollen. Der Fall erhielt höchste internationale Aufmerksamkeit: 2014 waren Görlitz und zwei Kollegen zu 5 Jahren Haft wegen Diebstahls verurteilt worden, anerkannte Experten bewerteten die Vorwürfe jedoch als haltlos, sodass der Haftbefehl 2015 aufgehoben wurde. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass die Beschädigungen bereits im Jahr 2006 vorgelegen hatten. „Vor meiner Reise nach Oman habe ich mir zusichern lassen, dass mein Eintrag auf der Interpol-Webseite gelöscht worden ist, jedoch haben die ägyptischen Behörden offenbar einen eigenen Eintrag“, erklärt Experimentalarchäologe und Redner Dr. Dominique Görlitz. Sein Pass wurde einbehalten und so konnte der Wissenschaftler erst nach über eineinhalb Monaten zurück nach Deutschland fliegen.

Forscher Dr. Dominique Görlitz hat seinen Zwangsaufenthalt jedoch auch intensiv genutzt, um weitere wissenschaftliche Forschungskooperation zu omanischen Universitäten aufzubauen. Durch seine integre Haltung hat er sich den Respekt vieler Persönlichkeiten in Oman erworben, die ihn dort unterstützen. So hielt er Vorträge an Schulen und an Universitäten in Oman, um sein neues Forschungsprojekt im Sultanat für 2019/2020 vorzubereiten. Die IMCO-Universität hat Görlitz eine zukünftige Kooperation angeboten.

Von der IMCO erhielt er auch den Universitätsforschungspreis für seine Arbeiten am ABORA Projekt. Im Zuge seiner umfangreichen Recherchen zu den kulturhistorischen Hinterlassenschaften in Oman erhielt Dr. Görlitz bereits zwei neue Einladungen von Universitäten in Muscat und Nizwa, die die Forschungsergebnisse des deutschen Wissenschaftlers ihren Studenten zugänglich machen wollen. Dominique Görlitz sagt: „Ich bin den omanischen Behörden und meinen neuen Partnern unendlich dankbar und habe größten Respekt. Ich habe Oman als ein Land kennen gelernt, in dem Kultur, Toleranz und Tradition als hohe Werte gepflegt werden.“ Mit Sicherheit war es nicht die letzte Reise von Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz in das Heimatland von Sindbad dem Seefahrer. Neuen Stoff für seine fesselnden Vorträge als Redner für die renommierte Referentenagentur 5 Sterne Redner wie zum Beispiel „Alle sitzen in einem Boot – Teamarbeit als Schlüsselfaktor zum Erfolg!“ hat er nun allemal.

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