Sind allgemeine Ängste wegen Künstlicher Intelligenz berechtigt?

Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky über KI. CCO Public Domain1

Sind allgemeine Ängste wegen Künstlicher Intelligenz berechtigt?

Die Zahl der Menschen, die von immer intelligenter werdenden IT-Systemen verunsichert sind, nimmt zu. Die Sorgen um den Arbeitsplatz und Kontrollverlust stehen dabei im Vordergrund. Schon heute sind Computer in der Lage, unvorstellbare Datenmengen in Sekunden durchzurechnen und auszuwerten. Menschen können das nicht. Daraus folgt eine weitere Angst: Die schleichende Abhängigkeit von der digitalen Technik. Einige Experten fordern jetzt eine Diskussion über ethische Standards in der IT.

Nach welchen Maßstäben Computer und Algorithmen entscheiden, bestimmen vor allem Informatiker und die Manager von IT-Konzernen. Es kann jedoch nicht sein, dass nur ein kleiner Kreis von Fachleuten die Ethik dieser Standards definiert. Die Folgen künstlicher Intelligenz gehen uns alle an. Dem Chairman des 2b AHEAD ThinkTanks, Europas größtem Zukunftsinstitut und 5 Sterne Redner Sven Gabor Janszky, sind diese Befürchtungen durch seine jahrelange wissenschaftliche Arbeit bekannt. In seinem Vortrag „Mein Sohn, der Cyborg - wie Technologie Menschen menschlicher macht“ räumt der Zukunftsforscher mit Vorurteilen auf.

Eines der Vorurteile lautet: Angeblich sei Technologie kalt und unmenschlich. Künstliche Intelligenz (KI) degradiere den Menschen zur zweitintelligentesten Spezies und führe deshalb geradewegs in die Apokalypse. Nichts davon stimmt, sagt Sven Gabor Janszky. Für ihn ist die heutige technologische Entwicklung ein Teil der normalen menschlichen Evolution. Nach Zukunftsforscher Janszkys Überzeugung wird Künstliche Intelligenz die Weltprobleme lösen, die die menschliche Durchschnitts-Intelligenz geschaffen hat. „KI wird den Klimawandel managen, ein regeneratives Energiesystem aufbauen, die Bildung demokratisieren, Terrorattacken verhindern und vor allem: wissenschaftliche Durchbrüche in der Medizin werden gelingen“, ist der 5 Sterne Redner überzeugt.

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