Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wurde

Vortrag von
Dr. Hubert Zitt

Als Präsenzveranstaltung oder Online-Vortrag

Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wurde

Vortragsinhalte

  • Telekommunikationstechniken (schriftlich, verbal, visuell, holografisch)
  • Computertechnologie (Datenträger, ePads, Universalübersetzer usw.)
  • Medizintechnik (nadellose Spritzen, zukünftige Tomographieverfahren usw.)

Dr. Hubert Zitt: Star Trek - Wie aus technischen Visionen Realität wurde

Wenn Sie externe Videos von YouTube aktivieren, werden Daten automatisiert an diesen Anbieter übertragen.
Mehr Informationen

Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wurde

In Star Trek wurden von Anfang an technische Visionen gezeigt, die zum Zeitpunkt der Produktion reine Science-Fiction waren. Vieles davon ist bereits Realität geworden. Der Touchscreen ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir können heute mit Computern reden und die „Universalübersetzer“ werden von Jahr zu Jahr besser. In der realen Welt sind Künstliche Intelligenzen auf dem Vormarsch und wir dürfen gespannt sein, wie sich diese noch weiter entwickeln werden.

Hubert Zitt vergleicht in seinem Vortrag die technischen Visionen bei Star Trek in seriöser und unterhaltsamer Art und Weise mit dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik. Hierbei werden auch Themen wie Industrie 4.0, das Internet der Dinge, digitale Assistenzsysteme, Chatbots usw. aufgegriffen.

Weitere Vorträge von Hubert Zitt

To beam or not to beam?

„Wenn wir die Quantenphysik eines Tages wirklich verstanden haben, wird das noch revolutionärer sein als die Leistungen von Kopernikus und Kolumbus – und zwar für alle, nicht nur für uns Physiker.“, sagte einst Prof. Dr. Anton Zeilinger, der für seine Forschungen in den Bereichen Quantenverschränkung und Quantenteleportation im Jahre 2022 den Nobelpreis für Physik verliehen bekommen hat. Könnten diese Erkenntnisse ein erster Schritt sein, das Beamen, wie es seit 1966 in Star Trek gezeigt wird, Wirklichkeit werden zu lassen? In der Science-Fiction-Serie werden Menschen und Gegenstände in ihre Bestandteile zerlegt, diese werden an einen anderen Ort „gestrahlt“ und dort wieder zur ursprünglichen Materie zusammengesetzt.

Science-Fiction und die Zukunft der Künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz hat in Science-Fiction-Filmen schon häufig eine bedeutende Rolle gespielt. Beispiele hierfür sind HAL 9000 aus dem Kubrick-Klassiker 2001: Odyssee im Weltraum, Sonny aus dem Film I, Robot und Ava aus Ex Machina. Oder denken wir an die Androiden Data aus Star Trek und C-3PO aus Star Wars. Diese „Maschinen“ werden alle so dargestellt, dass sie ein Bewusstsein haben, sich ihrer selbst also bewusst sind und selbstständig denken und handeln können. In der realen Welt sind Künstliche Intelligenzen auf dem Vormarsch und wir dürfen gespannt sein, wie sich diese entwickeln werden und wie lange es dauert, bis diese vielleicht in der Tat ein Bewusstsein haben werden und wir uns dann die Frage stellen müssen: „Ist das nun eine neue Form von Leben?“

Die Zukunft aus „Zurück in die Zukunft“ ist Vergangenheit

In der damals im Film dargestellten Zukunft gibt es z. B. das Hoverboard, ein schwebendes Skateboard. Autos können fliegen, der DeLorean wird mit Fusionsenergie angetrieben und die Wettervorhersage stimmt auf die Minute genau. Es sind aber eher die im Film nicht so spektakulär dargestellten Zukunftsvisionen, die tatsächlich in unseren Alltag eingezogen sind, wie zum Beispiel der Fingerprint-Scanner zum Öffnen der Haustür oder die Bildtelefonie.

Frauenpower in Star Trek und bei der NASA

Star Trek hat, wie es Martin Luther King einmal gesagt hat, das Gesicht des Fernsehens verändert. Unabhängig von Hautfarbe und Geschlecht wurden Menschen so dargestellt, wie es sein soll: gleichwertig. Aber Star Trek hat nicht nur das Fernsehen verändert, sondern auch die reale Welt. Vor allem erwähnenswert ist hier die Rolle des weiblichen Offiziers Lt. Uhura, gespielt von Nichelle Nichols. Star Trek und Nichelle Nichols haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass im Jahre 1977 die NASA zum ersten Mal Frauen für das Astronautentraining zugelassen hat. Aber auch schon einige Jahre zuvor, beim „Wettlauf ins All“, waren Frauen bei der NASA wesentlich am Erfolg der Raumfahrt beteiligt. So haben zum Beispiel die drei afroamerikanischen "Rechenexpertinnen" Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson maßgeblich dazu beigetragen, dass die USA den „Wettlauf zum Mond“ gewonnen hat. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden diese drei Frauen durch den erfolgreichen Hollywood-Film „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“.

Reisen durch Raum und Zeit – Gibt es die nur bei Star Trek?

In Star Trek und anderen Science-Fiction-Filmen wird das Reisen zu anderen Sternen als Selbstverständlichkeit dargestellt. Aber, um es mit den Worten von Douglas Adams zu sagen: „Der Weltraum, heißt es, ist groß. Verdammt groß.“.

Verschwörungsmythen für Nerds

Verschwörungsideologien haben eine lange Tradition und das Hinterfragen solcher Mythen aus naturwissenschaftlicher Sicht kann eine lehrreiche und gesellschaftlich nützliche Freizeitaktivität sein.